Kapellen im Villgratental

Das Maxer-Kirchl in Innervillgraten

Unweit der Straßengabelung zu Maxer steht das Maxer-Kirchl zum hl. Johannes von Nepomuk. 

Aufgrund des Hochwasserschadens von 1747 haben die damaligen vier Bauern zu Senfter – so hieß früher der Maxerhof – die Kapelle verlobt und 1749/50 den Bau in der heutigen Form errichtet. Das Äußere ist durch Lisenen gegliedert, der Chor schließt polygonal. Im hölzernen Dachreiter hängen zwei Glocken.
Das Inventar der Ausstattung ist zusammengetragen: barocker Altar (2. Hälfte des 17. Jahrhunderts) mit Säulen, von pflanzlichen Ranken umwunden, seitlich angesetzten Konsolen, verkröpftem Gebälk und gesprengtem Segmentgiebel. Das Ölgemälde zeigt den Kapellenpatron in der himmlischen Glorie, darunter die Moldaubrücke von Prag. Im Aufsatz steht ein ovales Flachrelief mit St. Michael; auf den Konsolen die Barockstatue St. Johannes von Nepomuk und St. Andreas, bzw. zwei Doppeladler; auf dem Altartisch ein Tabernakel (19. Jahrhundert) und zwei barocke Reliquiare.

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