Kirchen im Villgratental

Pfarrkirche zum hl. Martin

Innervillgraten

Die Kirche gehört zu den wenigen Urpfarren des ganzen Pustertals. Ein ansässiger Priester ist seit 1267 nachweisbar. Ein Zeugnis von 1414 beurkundet, dass ein Kirchenbau im Gang war. Dieser gotische Bau wurde 1440 geweiht. Der Erweiterungsbau wurde 1708 in Angriff genommen. Das Patronat der drei Altäre erhielten St. Martin, St. Isidor und die Heilige Familie. Der neue Hochaltar wurde erst 1716 aufgestellt.

Die Kirche erscheint etwas protzig. Sie gleicht mehr einer Dom- als einer Dorfkirche. Im Äußeren zeigen sich Eigenheiten aller abendländischen Stile. Im Inneren stehen in der Vorhalle die Statuen von St. Florian und St. Chrysanth (um 1700). Das Presbyterium ist auf Mittelschiffebene eingezogen. Die vier Altäre wurden von Johann Maria Reiter entworfen, von Augustin Valentin in Brixen angefertigt und 1869 bzw. 1895 aufgestellt. Emanuel Walch aus dem Lechtal malte 1895 das Hochaltarbild.

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